Das Aufhängungsprinzip eines Linearmotors ähnelt einem Push{0}}Pull-Spiel zwischen Magneten: Durch wechselnde elektromagnetische Felder wird das bewegliche Teil (bewegte Komponente) auf dem Stator (fester Schiene) aufgehängt und vorwärts angetrieben. Zu den wichtigsten Punkten gehören:
Kontaktloser Antrieb: Das von der elektromagnetischen Spule erzeugte Wanderwellenmagnetfeld treibt das bewegliche Permanentmagnetteil vorwärts.
Selbst-stabilisierendes Schweben: Eine geschlossene -Regelung passt die elektromagnetische Kraft an und hält einen Luftspalt von 0,1–1 mm aufrecht.
Null-Vorteil der Reibung: Der Energieverbrauch wird im Vergleich zu Kugelumlaufspindeln um mehr als 40 % reduziert.
Elektromagnetische Anordnung: Eine Gruppe von Spulen, die nach einem bestimmten Muster angeordnet sind, erzeugt ein bewegliches Magnetfeld.
Positionssensor: Das „Auge“, das Echtzeit-Feedback über die Position des beweglichen Teils mit einer Genauigkeit im Mikrometerbereich gibt.
Steuerungssystem: Das „Gehirn“, das anhand von Sensordaten tausende Male pro Sekunde den Strom anpasst.
Typische Anwendungen finden sich in Halbleiterproduktionslinien:
Saubere Umgebung: Keine Staubentwicklung, geeignet für Reinräume.
Hohe Geschwindigkeit und Präzision: Beschleunigung bis zu 10 m/s², Positioniergenauigkeit ±1 μm.
Lange Lebensdauer: Keine mechanischen Verschleißteile, Wartungszyklus um das Fünffache verlängert.
